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Google MyBusiness Websitebuilder-Welcome

Google Website Builder: Places-Homepage nicht nur für Kleinunternehmen

Google MyBusiness Websitebuilder-Welcome

Google MyBusiness Websitebuilder-Welcome

Heute startete Google ein neues Feature der permanenten Baustelle Places/MyBusiness: zu einem verifizierten Place-Eintrag kann eine eigene Website erstellt werden, die anschließend mit Places-Daten und weiteren Inhalten unter (subdomain).business.page erreichbar ist. Laut Google richtet sich das Angebot an Kleinunternehmen, die ansonsten neben ihrem Businesseintrag keine eigene Webseite haben. Praktisch sollte das neue Feature für deutlich mehr Player interessant sein.

Einrichten kann man die Mini-Webpage in der MyBusiness-Verwaltung. Zur Wahl stehen einige Standarddesigns, in denen anschließend Header/Tagline, ein Headerbild sowie ein Kurztext frei gewählt/erstellt werden können. Bilder, Orts-, Kontakt- und Öffnungsdaten zieht sich Google aus dem zugehörigen MyBusiness-Eintrag. Weiterlesen

Erst mal Ortungsdienste aktivieren

Voicesearch-Umfrage auf der koks.digital – Auswertung

Erst mal Ortungsdienste aktivieren

Erst mal Ortungsdienste aktivieren

Auf der koks.digital konnten wir eine kleine Stichprobe zum Thema VoiceSearch durchführen. Die Ergebnisse von 15 Smartphones konnten wir am 26.08. vergleichen – verschiedene Geräte/Assistenten, die zur selben Zeit am selben Ort drei identische Fragen gestellt bekamen. Diese waren

  1. (assistent), ruf mir ein Taxi
  2. (assistent), wo kann ich hier essen gehen?
  3. (assistent), wo ist heute abend Party?

Die Intentionen:

  1. sollte klar und direkt die regional sinnvollste/vom User bevorzugte Art eines Taxirufs generieren.
  2. sollte lokale Angebote zum Essengehen ergeben, explizit auch mit „hier“ getriggert, und
  3. war bewusst etwas unkonkreter gehalten, um zu sehen, wie die Assistenten damit umgehen.

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SEO-Stammtisch Ruhrgebiet - Logo

Recap zum 21. SEO Stammtisch Ruhrgebiet im Unperfekthaus Essen

Nach fast viermonatiger Sommerpause fand am 03. September im Unperfekthaus in Essen ab 19 Uhr der 21. SEO Stammtisch Ruhrgebiet statt. Der 21. Stammtisch! Als der SEO Stammtisch Ruhrgebiet vor über vier Jahren erstmalig stattfand – damals noch in deutlich kleinerer Runde als heute – hätte man es nicht zwingend erwartet, dass daraus solch eine langlebige Tradition, ja inzwischen Institution werden würde.
Nachdem die letzten SEO Stammtische im gemütlichen, gediegen wirkenden Kaminzimmer (Raum 154) jeweils über 40 Besucher angelockt hatten, waren es dieses Mal „nur“ knapp über 30, da Geburtstage, Elternabende, grippale Infekte und Überstunden alle auf diesen einen Tag fielen.

21. SEO Stammtisch Ruhrgebiet

Nichtsdestotrotz kam wie immer ein buntes Gemisch aus SEOs, Affiliates, SEA-Experten, Programmierern und Interessierten aus verschiedenen Branchen zusammen, um interessanten Vorträgen zu lauschen, zu netzwerken und sich durch das, aufgrund der Getränke-Flat, die im Unperfekthaus jeder kaufen muss, unbegrenzt konsumierbare Angebot an Soft-Drinks des Unperfekthauses zu probieren (dieses Mal mit einigen geschmacklichen Ausfällen/Überraschungen). Auch das eine oder andere Bier wurde konsumiert, so munkelt man. Weiterlesen

SEO-Stammtisch Ruhrgebiet - Logo

21. SEO Stammtisch Ruhrgebiet

20. SEO Stammtisch Ruhrgebiet

21. SEO Stammtisch Ruhrgebiet
Mittwoch, 03.09.2014
19:00 Uhr bis 23:00 Uhr
Unperfekthaus Essen
Raum 154
Friedrich-Ebert-Straße 18
45127 Essen

Noch ist der Sommer zwar (hoffentlich) nicht vorbei, die Sommerpause des SEO Stammtisches Ruhrgebiet endet jedoch in wenigen Tagen. Am Mittwoch, den 03.September, findet der 21. SEO Stammtisch Ruhrgebiet wie üblich von 19 bis 23 Uhr in Raum 154 im Essener Unperfekthaus (UpH) statt. Weiterlesen

Sicherheit mit HTTPS

Google belohnt Verwendung von HTTPS

Man mag von Googles Umgang mit Userdaten nicht zwingend begeistert sein, einen Schritt in Richtung mehr Sicherheit im Internet macht der Branchenriese jetzt, der aus SEO-Sicht interessant ist. So wurde bestätigt, dass die Verwendung einer HTTPS-Verschlüsselung ein positives Rankingsignal darstellt. Google selbst nutzt diese sowohl für die Suche als auch für die Angebote „Gmail“ und „Drive“ bereits standardmäßig und belohnt nun Webmaster dafür, dies ebenfalls zu tun. Von Google heißt es dazu, man wolle das Internet sicherer machen. Überbewerten sollte man diesen Schritt jedoch nicht, so wird im Google Webmaster-Zentrale Blog darauf verwiesen, dass es sich um ein minimales Signal handele, das weniger als 1% der weltweiten Suchanfragen betreffe und einen geringeren Stellenwert habe als Signale wie qualitativ hochwertiger Inhalt. Es wird aber in Aussicht gestellt, dass dieses Signal in Zukunft möglicherweise stärker gewichtet werden könnte.
Nichtdestotrotz ist auch ein minimales Signal ein Rädchen im Getriebe des Google Algorithmus, an dem gedreht werden sollte, wenn bestmögliche Rankings erreicht werden sollen. Darüber hinaus ist es mehr als sinnvoll, die Besucher der eigenen Website bestmöglich zu schützen.

HTTPS Rankingsignal

Worauf muss ich bei der Implementierung von HTTPS achten?

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Google-SERPs

Google entfernt Autorenbildchen aus den SERPs

Authorship seit Kurzem ohne Autorenbild und Angabe zu Google+ Kreisen

Weg ist es: das kleine Autorenbildchen, das Google lange Zeit in den Suchergebnissen im Zusammenhang mit der Autorenschaft des verlinkten Textes angezeigt hat. Zwar existiert die Authorship-Funktion von Google auch weiterhin, aktuell aber nur in Form des Autorennamens. Neben dem Autorenbild ist zusätzlich auch die Angabe verschwunden, in wie vielen Google+ Kreisen sich der Autor des Textes befindet. Nun ist es nicht ungewöhnlich, dass Google Funktionen einführt und diese nach einer gewissen Zeit wieder entfernt (Google Labs, Google Hotpot etc.), jedoch ist es angesichts der großen bisherigen Anstrengungen seitens Google, seinen Social Media Dienst Google+ zu pushen, gerade in diesem Fall doch verwunderlich, dass plötzlich auf die Bilchen und auch die Angabe zu den User-Kreisen aus den SERPs verzichtet wird.

Autorenbildchen Google ist weg

Was bezweckt Google damit?

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Internet und Recht

Recht auf Vergessen vs. Online Reputation Management

Der Spanier Mario Costeja-González entdeckte im Jahr 2009 beim Googeln seines Namens in den Suchergebnissen Links auf einen Artikel der katalanischen Zeitung „La Vanguardia“ aus dem Jahre 1999, die ihn mit Pfändungen und schlechter Zahlungsmoral in Verbindung brachten. Dass González davon nicht begeistert war, ist verständlich. Der Weg, den er wählte, um sich vor einer Schädigung seines Rufes zu schützen, war jedoch umständlich und eventuell gar nicht mal so geschickt. Mithilfe von professionellem Online Reputation Management wäre González möglicherweise besser beraten gewesen. Mehr dazu weiter unten. Stattdessen ging der Spanier gerichtlich gegen Google vor, um zu erwirken, dass dieses die rufschädigenden Einträge in den Suchergebnissen entfernen müsse. Und das mit Erfolg. Nach einem 5 Jahre dauernden Rechtsstreit gab ihm jetzt der Europäische Gerichtshof Recht und fällte ein Grundsatzurteil.

EuGH Gesetz Google

Wie sieht das Grundsatzurteil des EuGH im Detail aus?

Das „Recht auf Vergessen“ besagt, dass Google und andere Suchmaschinen unter bestimmten Bedingungen Suchergebnisse entfernen müssen. Welche Bedingungen dies genau sind, ließ der EuGH dabei relativ offen. Im Falle des Klägers handelte es sich bei den Suchergebnissen um Links zu rufschädigenden Informationen über weit in der Vergangenheit liegende Ereignisse, die in den Suchergebnissen auftauchten. Es müssen aber nicht zwingend negative Inhalte sein, die zu einer Löschung führen können. Auch die Löschung des eigenen Geburtsdatums aus den Suchergebnissen könnte durchsetzbar sein, wenn die Begründung dafür anerkannt wird. Nach aktuellem Stand wird von Fall zu Fall überprüft werden müssen, ob das Informationsinteresse oder der Datenschutz im Vordergrund steht. Das Urteil kann auf jeden Fall großen Einfluss auf die europäische Wertschätzung von Presse- und Meinungsfreiheit haben und schwierige Fragen nach sich ziehen.
Es ist gut möglich, dass auf Suchmaschinen in nächster Zeit massenhaft Anträge auf die Löschung von Suchergebnissen zukommen. Jeder dieser Anträge muss von den Suchmaschinenbetreibern geprüft werden. Reagieren diese nicht auf einen Antrag, kann der Antragsteller klagen. Man kann sich gut vorstellen, dass dies jede Menge Aufwand für Google und Co. bedeuten wird.
Falls ein Eintrag aus den Google Suchergebnissen entfernt werden soll, sollten die folgenden beiden Links consultiert werden: Die Seite des Google Supports und das Rechtsformular.

Online Reputation Management Links

Online Reputation Management als Alternative

Es stellt sich nun die Frage, ob der Kläger nicht lieber einen anderen Weg hätte gehen sollen, falls es ihm tatsächlich „nur“ um die Vermeidung der Schädigung seines Rufes gegangen wäre. Zwar hat er vor Gericht Recht bekommen und Google muss die unerwünschten Suchergebnisse löschen, dafür weiß aber nun die ganze Welt von seinen Fehltritten in der Vergangenheit. Leider gibt es keine Angaben darüber, ob die unerwünschten Einträge in den Top10 der Suchergebnisse auftauchten oder erst auf Seite 20. Anzunehmen ist aber, dass diese zumindest auf den ersten beiden Seiten der SERPs zu finden waren, denn nur dort hätten sie nennenswerten Schaden angerichtet. Wer blättert schließlich bis auf die dritte Seite der Suchergebnisse? In diesem Fall wäre es einfacher und effektiver gewesen, sogenanntes Online Reputation Management in Anspruch zu nehmen, wie es auch die AGOM UG anbietet. Dabei werden – einfach ausgedrückt – negative Einträge von positiven Einträgen auf Plätze verdrängt, die die meisten Benutzer von Suchmaschinen nie zu Gesicht bekommen. Positive Blogeinträge, Artikel und Webseiten zum entsprechenden Keyword werden gestärkt, sodass der unerwünschte Eintrag in den Suchergebnissen weiter nach hinten rutscht. Online Reputation Management kann selbstverständlich von jedem internetaffinen Menschen durchgeführt werden. Die Hilfe einer Agentur in Anspruch zu nehmen, ist jedoch in den meisten Fällen die sinnvollere, einfachere und effektivere Möglichkeit.

Google+ und Gmail werden stärker integriert

E-Mails an Nutzer schreiben, deren E-Mail-Adresse man gar nicht kennt

Bisher war es immer ganz klar: Um jemandem eine E-Mail zu schicken, musste man seine E-Mail-Adresse kennen. Natürlich. Bei Gmail ist es in Zukunft jedoch auch möglich, einer Person eine E-Mail zu schicken, ohne dass man ihre Adresse kennt. Voraussetzung ist allerdings, dass die Person in Google+ angemeldet ist und die Funktion aktiviert hat. Diese neue Funktion hat Google gestern im eigenen Blog angekündigt. Ein exaktes Startdatum wird dort bisher nicht genannt. Die Funktion solle in den kommenden Tagen ausgerollt werden. Weiterlesen

Soziale Empfehlungen – Google folgt Facebook

Social Signals helfen Google bei personalisierter Werbung

Nachdem Facebook bereits seit einiger Zeit Produkte, Dienstleistungen und Seiten bewirbt, indem es diese quasi als Empfehlungen von Usern verkauft, die diese ebenfalls „geliked“ haben, geht Google nun ebenfalls diesen Weg. An Social Content fehlt es auch Google nicht – man denke nur an die massenhaften Social Signals der hauseigenen Dienste Google+, YouTube und GoogleMaps (Bewertungen). Dieser ist natürlich nicht nur für Nutzer, sondern auch für Werbekunden von Interesse. Da Google die Terms of Service geändert hat, ist es dem Konzern nun möglich, diese personenbezogenen Daten optimal für das Bewerben von Produkten zu nutzen.
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Hummingbird

Hummingbird – Was, warum, wie?

Hummingbird – Googles neuer Suchalgorithmus

Im folgenden Artikel versuche ich ein wenig Licht ins Dunkel um Googles neuen Algorithmus zu bringen und häufig gestellte Fragen zu klären.
Zunächst eine Frage, die sich sofort aufdrängt: Warum eigentlich Hummingbird (engl. Für Kolibri)?
Googles Begründung für den Namen ist, dass der neue Algorithmus präzise und schnell sei, so wie ein Kolibri. Ob der Name wirklich passt, wird die Zukunft zeigen.
Hummingbird
Google benutzt Hummingbird bereits seit etwa einem Monat, hat dies aber erst kürzlich bekanntgegeben. Der Algorithmus besteht aus über 200 Hauptbestandteilen, u.a. dem altbekannten PageRank, aber auch aus vielen neuen Teilen. Die wichtigste Neuerung ist laut Google die sogenannte „Conversational Search“. Weiterlesen